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Hans Burster feiert den 80. Geburtstag 

Der Ehrenvorsitzende des BDR Hessen und Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Rechtspfleger Hans Burster feierte am 24. August 2018 seinen 80. Geburtstag. Etwa ebenso viele Gratulanten wie erreichte Lebensjahre hatten sich im Gemeindesaal der St.-Elisabeth Kirche in Hanau-Kesselstadt eingefunden, darunter die Familie, mehrere Rechtspflegerkollegen sowie Freunde aus den Bereichen seiner vielen Ehrenämter, wie zB dem Sportverein TG Hanau, Tanz- und Tennisclub, Nachbarschaftshilfe und der Kirchengemeinde. Der Ehrenvorsitzende des BDR Hessen Karl-Heinz Fischer überbrachte die Glückwünsche der Hessischen Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sowie der Bundesleitung und verpackte in sein Grußwort stimmungsvolle Erinnerungen aus dem Privat- und Verbandsleben sowie den vielen gemeinsam unternommenen Reisen. Der sich ganz offensichtlich bester Gesundheit erfreuende Jubilar bedankte sich in gewohnt humoristischer Form und eröffnete das sehr gute Buffet. Im Laufe des sehr kurzweiligen Abends unterhielten die „Main-Town Ramblers“ mit hervorragendem Dixieland-Jazz und ein kleines Unterhaltungsprogramm die Gäste. Wir wünschen ihm auch an dieser Stelle alle guten Wünsche für das nächste Lebensjahrzehnt ! (ck, Quelle: BDR Hessen)

Das Ansehen des öffentlichen Dienstes steigt weiter an

Der dbb beamtenbund und tarifunion hat auch in diesem Jahr eine Bürgerbefragung durchgeführt. Im Ergebnis möchten 79 Prozent - und damit nochmals mehr als in den Vorjahren - der Deutschen einen starken Staat, der sie vor den ausufernden Entwicklungen einer globalisierten Gesellschaft schützen kann. Kritisch sehen sie aber das Ausmaß der Bürokratie in Deutschland. "Darunter leiden auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes" so  der dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach. Der Begriff "Beamter" konnte einen wesentlichen Imagegewinn verzeichnen. Über 75% verbinden damit überwiegend positive Eigenschaften, wie Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein oder Zuverlässigkeit. Die Gesellschaft schätzt zunehmend die Menschen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Nicht ganz vereinbar damit scheint aber die zunehmende Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes zu sei. (ck, Quelle: dbb)

 

Ehemaliger Rechtspfleger wird Richter am BGH

Der Bundespräsident hat den 44-jährigen Dr. Karsten Schmidt zum Richter am Bundesgerichtshof ernannt. Dr. Schmidt startete seine Karriere bei der Justiz mit dem Rechtspflege-Studium und verschiedenen Tätigkeiten bei den Amtsgerichten Sulzbach und Saarbrücken. Nach erfolgreichem Abschluss der juristischen Staatsexamina war er als Richter am Amtsgericht Saarbrücken und Lebach, am Landgericht Saarbrücken und am Saarländischen Oberlandesgericht, im höheren Dient am saarländischen Justizministerium, als wissensschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht, im Landtag und in der Staatskanzlei des Saarlands tätig. Jetzt hat ihn sein Berufsweg an den BGH geführt. Wir wünschen ihm für seine Tätigkeit viel Erfolg! (ck)

Treffen mit dem VDRÖ  vdr18

Vom 12. bis 14. Juli kamen auf Einladung der Vereinigung der Diplomrechtspflegerinnen und Diplomrechtspfleger Österreichs (VDRÖ) Vertreter von VDRÖ und BDR in Salzburg zu einem Arbeitstreffen zusammen. Für den Gastgeber nahmen Walter Szöky als Präsident der VDRÖ sowie Stefan Damböck, Helmut Bruckmüller, Edith Hörtnagl und Ute Holzer-Stern teil, für den BDR der Bundesvorsitzende Mario Blödtner sowie Wolfgang Lämmer und Elke Strauß. 
Die Zusammenkunft begann mit einem Arbeitsessen am Donnerstagabend. Am Freitagvormittag gab der Präsident des Landesgerichts Salzburg Dr. Rathgeb den Vertretern beider Berufsverbände die Ehre und führte sie persönlich durch das in Umbau befindliche Landesgericht Salzburg. Im Anschluss daran begann das Arbeitsgespräch der Verbandsvertreter. Hierfür stand den Teilnehmern ein Sitzungssaal im Ausweichquartier des Landesgerichts Salzburg zur Verfügung. Eines der Hauptthemen war der Stand der Einführung der E-Akte. Als großer Vorteil gegenüber Deutschland erweist sich in Österreich, dass alle Gerichte beim selben IT-Dienstleister eingebunden sind und nicht jedes Bundesland eine andere Strategie zugrundelegt. 
Die Teilnehmer betonten, dass sie an einer weiteren guten Zusammenarbeit des BDR mit der VDRÖ ebenso wie mit der österreichischen Gewerkschaft öffentlicher Dienst - Bundesvertretung Justiz interessiert sind. Ein herzlicher Dank gilt unseren österreichischen Gastgebern für die fruchtbaren Gespräche in charmantem Ambiente und die sehr angenehme gemeinsame Zeit. (Elke Strauss)

im Bild (v.l.): Stefan Dambock, Präsident Walter Szöky, Helmut Bruckmüller, Edith Hörtnagl (VDRÖ)

 

Justizgewerkschaften Barley 7.18

Spitzentreffen im Bundesjustizministerium

Die Vorsitzenden der Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Justiz“ im dbb haben sich zusammen mit dem Bundesvorsitzenden des dbb am 03. Juli 2018 im BMJV in Berlin mit Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley getroffen. "Ein konstruktives Gespräch in angenehmer Atmosphäre" resümiert unser Bundesvorsitzender Mario Blödtner.

Alle sind gemeinsam der Auffassung, dass Maßnahmen zur Digitalisierung der Justiz notwendig sind, diese aber von Bund und den Ländern koordiniert durchgeführt werden müssen.

„Mit der Digitalisierung der Justiz dürfen wir nicht bis 2026 warten. Das widerspricht der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung. Die Länder sind aufgefordert, ihren Teil dazu beizutragen, hier deutlich schneller ans Ziel zu kommen. Rechtsstaatlichkeit darf nicht länger dem Rotstift zum Opfer fallen“, so der dbb Chef Ulrich Silberbach. „Nicht nur der Bund muss ausreichend Personal und digitale Infrastruktur zur Verfügung stellen, sondern auch die Länder.“

Im Gespräch mit der Ministerin zum Koalitionsprojekt „Pakt für den Rechtsstaat“ machten die dbb Vertreter deutlich, dass in nahezu allen Bereichen der Justiz erheblicher Personalmangel besteht und die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs in den kommenden Jahren eine der großen Herausforderungen ist. „Die Funktionsfähigkeit unseres Rechtsstaates kommt an seine Grenzen, wenn die Justiz nicht über eine aufgabengerechte Personalausstattung verfügt,“ warnte der dbb Bundesvorsitzende. Zugleich erneuerte der dbb seine Forderung, die unterschiedlichen Berufe in der Justiz attraktiv zu gestalten, um den Nachwuchs für eine Laufbahn in der Justiz zu gewinnen. Durch die zunehmende Digitalisierung der Verwaltung würden sich Aufgaben und Berufsbilder verändern. Dazu zähle auch, Berufsbilder an sich durch die Digitalisierung ergebende neue Aufgaben anzupassen, zugleich aber bestehende Standards in der Aus- und Fortbildung zu erhalten. Zur Untermauerung der justiz- und berufspolitischen Positionen überreichte die dbb Delegation Ministerin Barley den Beschluss des Gewerkschaftstages 2017 "Starker Rechtsstaat - starke Justiz".

 

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