Bildunterschrift "© Bundessozialgericht, Dirk Felmeden"

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In Vertretung des wegen der Sondierungsgespräche verhinderten Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière war Staatssekretär Hans-Georg Engelke nach Köln gereist. Er meinte zur Verbesserung der Nachwuchsgewinnung müsse der öffentliche Dienst seine "innere Schönheit" mehr nach außen hin zur Schau stellen. Ebenfalls wegen der Sondierung musste sich der Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet durch den Finanzminister Lutz Lienenkämper, CDU, vertreten lassen.

Der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik Arne Schönbohm referierte zu den Anforderungen an eine smarte und sichere digitale Gesellschaft. Er stellte  angesichts von 280.000 Cyberangriffen täglich die Sicherheit in den Vordergrund.

Christian Lindner, FDP, und der Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Boris Palmer, Bündnis 90/die Grünen, unterhielten sich sodann unter der bewährten Moderation von Dunja Hayali über die Erwartungen an die neue Legislaturperiode nach der Bundestagswahl im September 2017. Dabei lehnten beide eine Einheitsversicherung ab. Lindner forderte attraktive Berufsfelder zur Sicherung der Nachwuchsgewinnung.

Professor Dr. Ulli Christian Meyer, Staatssekretär im Finanzministerium des Saarlands, beschäftgite sich in seinem Impulsvortrag  mit den Fragen: "Digitalisierung - Fluch oder Segen? Wie verändert die Digitalisierung unseren Alltag, die Arbeitswelt, den öffentlichen Dienst?" Im Anschluss daran diskutierte er auf dem Podium mit Christoph Verenkotte, Präsident des Bundesverwaltungsamtes, und Uwe Lübking, Beigeordneter Deutscher Städte und Gemeindebund. Es müsse klar sein, dass die Digitalisierung eines erheblichen finanziellen Invests bedürfe, der zunächst keine vergleichbaren Einsparmöglichkeiten  nach sich ziehe. Da sich die Digitalisierung aber nicht aufhalten lasse, sei er auch im öffentlichen Dienst nunmehr unerlässlich. Auch wegen der demografischen Entwicklung sei eine Übernahme automatisierbarer Vorgänge durch digitale Systeme unerläßlich, damit sich die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes mit dem Bürger persönlich beschäftigen könnten. 

Der stellvertretende Bundesvorsitzender und Fachvorstand Tarifpolitik Volker Geyer beendete die Veranstaltung unter Hinweis auf den 100. Geburtstag des dbb im Jahr 2018.

Bereits 2 Tage vorher tagte die Bundesleitung und bereitete die Tagung in Bad Boll, das BDRhauptstadtFORUM, die Präsidiumssitzung in Berlin und einige andere Themen vor. (ck)

im Bild: Bundesvorsitzender dbb beamtenbund und tarifunion Ulrich Silberbach

 

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