Pakt für den Rechtsstaat Mario Bldtner

Der im Koalitionsvertrag CDU/CSU/SPD im Jahr 2018 vereinbarte „Pakt für den Rechtsstaat“ setzt neben einer verbesserten Personalausstattung bei der Justiz auch auf weitere Digitalisierung zur Beschleunigung der Verfahren, insbesondere bei der Schnittstelle Justiz – Polizei. Dabei sei die Qualität der Rechtspflege entscheidend für das Vertrauen der Bürger. Hierzu soll auch die Pressearbeit ausgebaut werden, um das Verständnis für die gerichtliche Arbeit in der Bevölkerung zu erhöhen. Daneben sollen Verfahrensvorschriften vereinfacht werden.

Der BDR weist daraufhin, dass zur Gewinnung von zusätzlichem Personal insbesondere im IT-Bereich attraktive Arbeitsbedingen erforderlich sind. „Die derzeitigen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder zeugen nicht davon, dass die Arbeitgeberseite die Problematik wirklich verstanden hat“ so Mario Blödtner, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Rechtspfleger (im Bild). „Wir brauchen nicht nur mehr Personal, sondern auch besonders qualifizierte und kompetente Mitarbeiter. Denen muss der öffentliche Dienst aber mehr bieten, als das momentan der Fall ist.“ (ck)

Pressemitteilung